Auf Einladung unserer Präventionsbeauftragten war kürzlich Polizeihauptkommissar Wolfgang Reich gemeinsam mit seinem Kollegen Polizeioberkommissar Marcel Hirth zu Gast an unserer Schule. Anlass war ein Workshop zur Extremismusprävention, der – wie auf den Bildern zu sehen ist – anschaulich, praxisnah und interaktiv gestaltet wurde.
Der Workshop richtete sich an die Klasse 1BM1 und setzte sich mit unterschiedlichen Formen von Extremismus auseinander. Mithilfe von Bildmaterial, Symbolen sowie alltagsnahen Beispielen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam, wie extremistische Gruppen vorgehen, welche Strategien sie nutzen und weshalb ihre Botschaften auf den ersten Blick oft harmlos oder besonders „einfach“ erscheinen. Dabei wurde deutlich, wie gezielt Ausgrenzung, Diskriminierung und das Schüren von Ängsten eingesetzt werden, um Menschen zu beeinflussen und für radikale Ideologien zu gewinnen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von kritischem Denken: Informationen zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und klare Grenzen gegenüber menschenfeindlichen Einstellungen zu ziehen. Die komplexen Inhalte wurden verständlich erklärt und eng mit der Lebenswelt der jungen Erwachsenen verknüpft, was den Workshop besonders eindrucksvoll und nachhaltig machte.
Extremismusprävention ist heute wichtiger denn je. In Zeiten von Social Media und rasant verbreiteten Informationen kommen wir alle – oft unbewusst – mit extremistischen Inhalten in Kontakt. Als Berufsschule möchten wir mit Workshops wie diesem einen Beitrag dazu leisten, unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten, kritischen und verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu stärken. Demokratischer Werte wie Respekt, Toleranz und Menschenwürde stehen für uns dabei im Vordergrund.
Wir bedanken uns herzlich bei Wolfgang Reich und Marcel Hirth für ihren Besuch und ihr großes Engagement und freuen uns darauf, auch in Zukunft weitere solche Angebote gemeinsam durchführen zu können.





